Digitale Kompetenz (gelegentlich auch Digitalkompetenz) ist das Wissen digitale Arbeitsformen und vernetzte Denkweisen im beruflichen Alltag einzubringen.

Personaler und Unternehmer beklagen in Studien häufig, dass in deutschen Unternehmen digitale Kompetenz fehle. Das Tagesgeschäft werde zu häufig nicht digital und nicht vernetzt gedacht.

Digitale Kompetenz wird als Schlüsselfaktor für Digitalisierung, Arbeit 4.0 und weitere aktuelle Entwicklungen gesehen.

Definition

Digitale Kompetenz meint den fachmännischen Umgang mit neuen, vornehmlich digitalen Arbeitsprozessen, Abläufen und so weiter. Hiermit ist vor allem eine Geisteshaltung gemeint, bei der:

  • digitale Prozesse in den beruflichen Alltag eingebunden,
  • lebenslanges Lernen und Aneignen neuer Fähigkeiten vorausgesetzt und
  • eine Balance aus digitalen Methoden und Denkweisen mit etablierten (auch nicht-digitalen) Methoden und Denkweisen hergestellt wird.

Weitere Informationen

Projekt: Digitale Kompetenz

Doch was bedeutet es, digital kompetent zu sein? Muss jede*r Mitarbeitende und jede Führungskraft die gleiche „Digitale Kompetenz“ haben? Die KGSt hat in ihrem Bericht 12/2017 acht Schlüsselkompetenzen für kommunale Führungskräfte definiert. Die digitale Kompetenz ist eine von ihnen und wird als „Digitale Haltung“ von Führungskräften beschrieben.

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