Personenbezogene Daten

31. Juli 2019 Aus Von Christian Allner

Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen.

Das deutsche Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und die Landesdatenschutzgesetze der Bundesländer definieren personenbezogene Daten basierend auf der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Wer ist eine Person?

Im Artikel 4, Abs. 1 der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wird geklärt, was personenbezogene Daten sind. Wichtig sind hier die Bezeichnungen, denn:

  • natürliche Person beschreibt nur echte Menschen, im Vergleich zu juristischen Personen wie Unternehmen, Behörden, Parteien oder andere Organisationen. DIe DSGVO findet also nur Anwendung wenn echte Menschen betroffen sind;

  • identifizierte Person meint, dass die Daten dieses Menschen bereits bekannt sind

  • identifizierbare Person meint, dass die Daten dieses Menschen bekannt sein könnten ohne es zwangsläufig zu sein.

Eine natürliche Person ist rechtlich also jeder normale Mensch – im Gegensatz zu juristischen Personen, die in der Regel Unternehmen, Vereine, Stiftungen etc. (also Organisationen insgesamt) bezeichnen. Informationen über eine natürliche Person sind identifiziert, wenn die Person bereits bekannt sind und identifizierbar, wenn die Person bekannt sein könnte bzw. es möglich ist die Identität Person bekannt zu machen.

Klassifizierungen personenbezogener Daten

Die DSGVO macht auch eine sehr breite Definition auf, was alles personenbezogene Daten sind, ganz konkret sind damit alle Zuordnung zu einer Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen gemeint wie:

  • Namen

  • eine Kennnummer,

  • Standortdaten,

  • physische Identität,

  • physiologische Identität,

  • genetische Identität,

  • psychische Identität,

  • wirtschaftliche Identität,

  • kulturellen Identität oder

  • soziale Identität

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