Lean Management

26. Juli 2019 Aus Von Christian Allner

Das Lean Management („lean“ englisch für schlank) kommt aus der US-amerikanischen Startup-Szene und findet inzwischen auch bei Konzernen Anwendung.

Lean Management

Anfang der 2000er platzte die Dotcom-Blase (Börsenspekulation um frühe Internet-Unternehmen, die meist auf „.com“ endeten, daher der Name). Viele Investoren mussten ihre Strategien umdenken. Steve Blank entwickelte zusammen mit Eric Ries ein neues Konzept: das Lean Startup. Die Fehler der Dotcom-Ära sollten sich nicht wiederholen.

Das Lean Management folgt einem dreistufigen Modell:

  1. Bauen: Ideen sind nach Blanks Ansicht zu beweisende Hypothesen. Ein Prototyp-Modell (auch sog. MVP für Minimum Viable Product) wird gebaut, um die Hypothese zu prüfen.
  2. Messen: Das MVP wird mit Testkunden oder Prüfern getestet.
  3. Lernen: Erkenntnisse und Feedback aus der vorherigen Phase werden ausgewertet.

Die ersten drei Schritte werden so lang wiederholt bis das Ergebnis zufriedenstellend ist und man die nächste Ebene des Gesamtprojekts angehen kann.

Eigenschaft: Flache Hierarchien

Was macht Lean Management aus? Neben den erwähnten Testen und Ausprobieren soll Lean Management vor allem ohne bzw. mit nur wenigen Hierarchien auskommen. Das Prinzip beruht eher auf dem von Teams

Weitere Informationen:

Marketing wie die Großen für KMUs | Das Lean Management | HSB Blog

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